Header-Bild
Menü

Die SBT-Ausbildung mit Zertifizierung

Alle verhaltenstherapeutischen Institute können eine SBT-Ausbildung anbieten, die zu einer SBT-Zertifizierung führt, wenn sie von anerkannten Leitern durchgeführt wird.

Das Curriculum ist auf PsychotherapeutInnen ausgerichtet, die in ihrer  Verhaltenstherapieausbildung  weit fortgeschritten sind (die ersten drei Jahre absolviert haben) oder approbiert sind.

Ohne Ihre Identität als VerhaltenstherapeutIn aufzugeben, können Sie diese erweitern:

Statt nur

Kognitive Verhaltenstherapie (CBT) machen Sie (eventuell ohnehin schon lange)

Affektiv-Kognitive Verhaltenstherapie (ACBT) und zwar mittels

Strategisch-Behavioraler Therapie SBT oder Strategischer Kurzzeittherapie SKT.

Nach der Ausbildung erhalten Sie das Zertifikat:

Strategisch-Behaviorale Therapie SBT und Strategischer Kurzzeittherapie SKT.

Wenn Sie z. B. an der CIP-Akademie die

  • SBT-Kursreihe (mindestens 10 Kurse mit insgesamt 160 Stunden) besucht haben, können Sie als zweiten Schritt
  • Supervision (15 Sitzungen einzeln oder in der Gruppe mit Vorstellung eines Videobands) bei einer anerkannten SBT-SKT-SupervisorIn nehmen, so dass Sie eine Supervisionsdichte mit dem Verhältnis eine Supervision zu vier Therapiesitzungen haben.
  • Therapie: Sie behandeln 3 verhaltenstherapeutische Fälle mit insgesamt 60 Therapiesitzungen nach dem SBT-SKT-Konzept (diese werden von der Ärztekammer als VT-Fälle für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie anerkannt).
  • Selbsterfahrung: Sie besuchen Selbsterfahrungs-Workshops in SBT-SKT im Umfang von 32 Stunden.

Es gibt 6 Pflichtkurs-Themen (sechs der nachfolgend genannten sieben Kurse - die weiteren SBT-Kurse können Sie frei wählen):

  • Einführung in SBT-SKT
  • Therapeutische Beziehung
  • Achtsamkeit und Akzeptanz
  • Überlebensregel als komplexes Schema
  • Störungsübergreifende und störungsspezifische Symptomtherapie
  • Fertigkeitentraining (z. B. Emotionsexposition, Ressourcenutilisierung, Arbeit mit Werten, Kommunikation)
  • Entwicklung als Therapie

Spezifische zentrale Kursthemen sind:

  • Emotionsregulation
  • Embodiment
  • Persönlichkeitsstörungen

(PKP-Kurse werden anerkannt)

Als ÄrztInnen erhalten Sie Fortbildungspunkte Ihrer Ärztekammer. Die Landes-Psychotherapeutenkammern erkennen die Kurse in der Regel ebenfalls als Fortbildung an.

 

Bei Bedarf werden Kompaktwochen angeboten, so dass das Gros der Ausbildung in vier Blöcken absolviert werden kann. Dieses Angebot berücksichtigt die Anerkennungskriterien der Landesärztekammern bezüglich Kontinuität der Leitungen.

Falls die Zusatzbezeichnung Psychotherapie auf diesem Weg angestrebt wird, werden die restlichen hierfür erforderlichen Bausteine ebenfalls in Blockform angeboten.

                         

Anfragen zur Ausbildung bitte per e-mail an Prof. Dr. Dr. Serge Sulz e-mail: Serge(dot)Sulz(at)EUPEHS(dot)de. Anschließend können Detailfragen telefonisch geklärt werden. Schließlich kann auch einem persönlichen Treffen zum Kennenlernen Raum gegeben werden.