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Nachdem Professor Rainer Richter es geschafft hat, dass das neue Psychotherapeutengesetz dieses Jahr noch kommt, konnte er sich zufrieden von seinem Amt als Präsident der Psychotherapeutenkammer verabschieden. Es ging ja darum, Psychologische Psychotherapeuten gegenüber Ärzten zu emanzipieren. Ein Ziel, das wir alle hoch halten. Dass dafür die qualifizierte Patientenvesorgung und Ausbildung bei der KInder- und Jugendlichenpsychotherapie abgeschafft wurde, stört bis heute niemand. Psychisch kranke Kinder haben keine Lobby.

Nun versucht er, den DFT (Deutscher Verband für Tiefenpsychologische Psychotherapie) zu nutzen, um die Gesetzgebung flankierend abzusichern.

Seine Methoden sind erstaunlich: --> Brandmail Prof. Richter mit einem notfallmäßigen Aufruf, zur Wahl zu kommen, damit geldgierige Ausbildungsinstitute und komplizenhaft mit ihnen arbeitende Supervisoren, Selbsterfahrungsleitet und Dozenten (die gleichermaßen geldgierig sind) ihn nicht abwählen können.

Mein ironischer Dankesbrief an ihn bringt es auf den Punkt - eine Gelegenheit zum Schmunzeln.

Dass Professor Rainer Richter schon 2005 in einem Buchkapitel "Über Kandidaten und Alumni" über die privaten Ausbildungsinstitute herzog und forderte, dass die Ausbildung an die Uni muss, wusste niemand, weil sonst seine gütige integrative Haltung als Präsident weniger glaubhaft gewesen wäre.

NEU: Im CIP-Medien Verlag ist das von Robert Woolfolk geschriebene sensationelle Buch "Vom gesellschaftlichen und kulturellen Wert der Psychotherapie: Abschied von der reinen Labor-Psychotherapie und der Synapsen-Psychiatrie" erschienen.  www.cip-medien.com

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Ticker:

12.7.2015 Eine praktische Ausbildung in der Direktausbildung - im Direktstudium ist dringend nötig und unverzichtbar

10.5.2015  Die neue Weiterbildungsordnung für Psychotherapeuten - Vorschlag der dgkjpf - was unverzichtbar für den Qualitätserhalt und den Patientenschutz ist, ist hier eingearbeitet

und dazu die Mängelliste 2 zur von der BPtK geplanten Weiterbildung  - kurz, aktuell und griffig

24.4.2015  Das neue Psychotherapeutengesetz - die Bundespsychotherapeutenordnung im Volltext als Entwurf und Vorschlag der dgkjpf

und dzu die Mängelliste 1 zur vom BMG geplanten Direktstudium - kurz, aktuell und griffig

Lesen Sie, wie die Zukunft der Psychotherapie im günstigsten Fall aussieht.

Erläuterungen dazu finden Sie in diesem Hinweis-Text.

18.4.2015 Die neue Approbationsordnung ist da - zumindest als Entwurf und Vorschlag der dkjpf - jetzt wird es spannend! 

Dieser Vorschlag einer Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten basiert auf der Ärztlichen Approbationsordnung Stand 2014. Der Grund hierfür ist, dass die Ärztliche Approbation die notwendigen Voraussetzungen schafft für den Prototyp des Heilberufs in Deutschland mit dem Recht, selbständig heilberuflich tätig zu sein. Sie ist Maßstab für Heilberufe, die einen äquivalenten Status im Gesundheitsbereich haben wollen.

Psychotherapeuten wollen im Gebiet psychischer und psychosomatischer Krankheiten vollständige Selbständigkeit in Diagnostik, Prävention, Therapie und Rehabilitation haben, ohne Ärzten unterstellt zu sein oder deren Delegation zu bedürfen.

Deshalb muss ihr Studium diesem Maßstab gerecht werden, sonst kann es keine Approbation nach dem Studium geben.

Die Formulierungen der Ärztlichen Approbationsordnung wurden

  1. wörtlich übernommen, soweit sie für Medizin und Psychotherapie gleichermaßen zutreffen
  2. durch für Psychotherapie zutreffende Formulierungen ersetzt, wo die Formulierungen nicht auf Psychotherapie übertragbar sind
  3. in grüner Schriftfarbe durch Formulierungen ergänzt, wo Psychotherapie und Medizin bzw. Psychotherapie- und Medizin-Ausbildung überhaupt nicht miteinander vergleichbar sind.

Die Approbationsordnung hat die Aufgabe, den Patientenschutz und die Versorgungsqualität bei Heilberufen zu gewährleisten. Dabei ergeben sich im Bereich der Psychotherapie einige Probleme:

  1. Der Name Psychotherapie-Studium ist bereits falsch, weil er irrige Implikationen enthält. Psychotherapie ist nicht Wissenschaft, sie ist mehr als Wissenschaft, sie ist Heilkunst wie die ärztliche Kunst. Dort heißt das Studium auch nicht Arzt-Studium. Deshalb muss das Studium richtiger Weise Studium der Psychotherapie-Wissenschaft heißen. Man kann nur Wissenschaft studieren. Psychotherapie muss man dagegen lernen – von denen, die diese Kunst des Heilens am kompetentesten weiter geben können.
  2. In der Medizin ist die Medizinische Fakultät und die Universitätsklinik die Hochburg ärztlicher Heilkunst und Wissenschaft. In der Psychotherapie findet die wichtigste Patientenversorgung nicht im Universitätsbereich statt, sondern in den Praxen niedergelassener PsychotherapeutInnen. Wir finden also in der Universität keine vergleichbare Kompetenz vor. Die Universität ist also nicht der bestmögliche Ort der Psychotherapie-Ausbildung.
  3. Damit hängt zusammen, dass psychologische Universitätsprofessoren keine hochkarätigen Fachärzte sind, bei denen Wissenschaft und Praxis gleichermaßen beheimatet ist. Sie sind Forscher und Lehrer, aber nur nebenbei PsychotherapeutInnen. Deshalb können sie eigentlich auch nicht diejenigen sein, die Psychotherapie am besten lehren können. Sie können nur Kenntnisse der Psychotherapie-Wissenschaft vermitteln, nicht aber der Psychotherapie-Praxis.
  4. Wenn die Transition von der bisherigen sehr qualifizierten und den Nachwuchs flächendeckend herstellenden Ausbildung ohne Qualitätsverluste gelingen soll, müssen genügend viele Professoren
  1. Approbierte PsychotherapeutInnen sein
  2. In dem Verfahren ausgebildet sein, in dem sie lehren
  3. für den Altersbereich ausgebildet sein, in dem sie lehren
  4. mehrjährige ganztägige Berufserfahrung im entsprechenden Verfahren und Altersbereich haben
  5. Promotion, Habilitation mit Forschungsnachweisen im Bereich, in dem sie lehren vorweisen.

So lang diese Qualifikationen nicht nachweisbar sind, kann eine Universität das Studium der Psychotherapie-Wissenschaft nicht anbieten.

  1. Da die Transitions-Bedingungen nur im Bereich der Verhaltenstherapie bei Erwachsenen erfüllt sind, können die Universitäten derzeit noch kein Studium der Psychotherapie-Wissenschaft anbieten, bei dem alle Verfahren und alle Altersbereiche durch ausreichend qualifizierte Professoren gelehrt werden können. Selbst wenn das neue Gesetz sofort in Kraft treten sollte, so kann es den Bildungsauftrag an die Universitäten erst nach einer angemessenen Übergangsfrist von zehn bis fünfzehn Jahren geben. Bis dahin müssen die bisherigen Ausbildungsinstitute weiterhin mit der Psychotherapie-Ausbildung beauftragt bleiben.

Diese vier Kriterien sind der Maßstab, an dem sich das neue Gesetz und die neue Approbationsordnung messen lassen müssen. Ihre sorgfältige Prüfung ist ungeachtet der hier vorgeschlagenen Formulierungen unbedingt notwendig, wenn das Gesetz nicht ein Gesetz zur Zerstörung von Psychotherapie-Qualität und Patientenschutz werden soll.

Wenn diese Kriterien nicht erfüllbar sind, muss unser Verband darauf bestehen, dass die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie von der Gesetzesreform ausgeklammert wird und für sie das bisherige Psychotherapeutengesetz auf Dauer weiter gilt.

Wir würden uns zu dieser Forderung zum Schutz der behandlungsbedürftigen psychisch erkrankten Kinder und Jugendlichen gezwungen fühlen.

10.3.2015 Hier ist die Alternative zum DGPs-Entwurf einer Direktausbildung bzw. eines Direktstudiums. Nur so ist Patientenschutz gewährleistet und Versorgungsqualität erhalten - besonders im Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie-Bereich

15.1.2015: Kommentar zum Beschluss des 25.  DPT für  Direktausbildung im Deutschen Ärzteblatt PP-Ausgabe: Psychotherapie ist nicht im Hörsaal erlernbar

dgkjpf-News: 15.11.2014: Download der Stellungnahme der dgkjpf zum Beschluss des 25. DPT: Verantwortungslos gegenüber Kindern und Jugendlichen

Leider hat der 25. DPT keine Rücksicht auf die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie genommen. Er hat sich für die Direktausbildung entschieden und damit  die hoch qualifizierte Ausbildung und Patientenversorung in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie preisgegeben. Diese geht endgültig verloren. Eine Entscheidung, für die es keinen zwingenden Grund gab. Man hätte die Ausbildung nicht für das berufspolitische Ziel instrumentalisieren dürfen! Denn:

--> Kurzgefasst - 10 Gründe, weshalb ein Direktstudium an der Universität die Zukunft der Psychotherapie beschädigt:

1. Psychotherapie kann nicht zur puren Wissenschaft demontiert werden (an der Uni kann man höchstens Psychotherapie-Wissenschaft lernen, abe keine Psychotherapie)

2. Psychotherapie lässt sich nicht wie Medizin in einem grundständigen Studium lehren (lässt sich nicht auf Naturwissenschaft reduzieren)

3. Psychotherapie kann  noch nicht von 18-jährigen Abiturienten gelernt werden (persönliche Reife sollte da sein)

4. Psychotherapie ist sehr verschieden von Medizin und benötigt eine vorausgehendes akademisches Studium an einer Hochschule - daher ist eine postgraduierte Ausbildung erforderlich (an der Uni Psychotherapie-Wissenschaft lernen und postgraduiert im Institut die Psychotherapie)

5. Psychotherapie kann nicht an einer Hochschule gelernt werden, sondern dort wo Psychotherapie gemacht wird (Patientenkontakt statt Powerpoint)

6. Psychotherapie muss von erfahrenen Psychotherapeuten gelehrt werden, nicht von hauptberuflichen Wissenschaftlern. Und ein Universitätsstudium muss zu einem hohen Prozentsatz von hauptamtlichem Lehrpersonal bestritten werden.

7. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist kein Teilgebiet der Psychologie, die sich nie groß um sie gekümmert hat - und jetzt auf einmal?

8. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie entspringt ebenso der Pädagogik, Sozialpädagogik und Medizin

9. Der Beruf der Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn mit eigener Approbation hat einen sehr großen Qualitätssprung in der Patientenversorgung gebracht und darf deshalb nicht abgeschafft werden. Sowohl Hochschule als auch Klinik nehmen Qualität weg.

10. Pflicht-Weiterbildung in der Klinik nach der Ausbildung ist eine zugleich familienunfreundliche, unqualifizierte und unnötige Aufblähung des psychotherapeutischen Bildungswegs, die einen Flaschenhals erzeugt, durch den nur noch 20 % ihr Berufsziel erreichen können. Die Ausbildung muss berufsbegleitend werden.

dgkjpf-News: 14.11.2014:

Während die DPtV-Petition pro Direktausbildung kaum mehr als 2000 Unterzeichner gefunden hat, obwohl der DPtV seine 9000 Mitglieder zum Unterzeichnen aufforderte,

hat unsere Petition Direktausbildung-stoppen.de im gleichen Zeitraum  fast 3500 Unterzeichnungen erhalten und wir werden sie im November bei der Regierung einreichen, trotz des Votums des DPT.

dgkjpf-News: 13.11.2014:

Am 13.11. fand unser kleines Diskussions-Symposium statt:

Zukunft der Psychotherapie ohne Direktausbildung?

Schon das Format war ungewöhnlich: Nur 15 Minuten Impulsreferat und darauf 45 Minuten Diskussion. Die Symposiumsbesucher griffen diese Gelegenheit der zeitlich nur wenig begrenzten Äußerung und des Austauschs gern auf. Da Befürworter und Gegner der Direktausbildung im Kreis saßen, entstand eine sehr lebendige Diskussion, in der sowohl die Anliegen der im Beruf tätigen Psychotherapeuten deutlich wurden als auch die der in Ausbildung befindlichen.

1. Thema: Kann die Universität Psychotherapie lehren oder nur Psychotherapie-Wissenschaft?

Die erste Frage war, ob die Universität in einem grundständigen Studium Psychotherapie-Kompetenz vermitteln kann. Klare Antwort war NEIN. Insbesondere ist sie nicht in der Lage, das für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie notwendige Wissen zu vermitteln.

2. Thema: Darf der eigenständig approbierte Beruf des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten abgeschafft werden?

Die zweite Frage war, ob es zu verantworten ist, den Beruf des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit eigener Approbation abzuschaffen. Auch hier ergab sich ein NEIN. Denn er garantiert die heutige hohe Qualität der Versorgung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen, die wir nicht mehr herschenken dürfen.

3. Thema: Kann in der Klinik Psychotherapie-Kompetenz vermittelt werden?

Die sich anschließende dritte Frage, ob in Kliniken und Praxen ausreichend Psychotherapie-Kompetenz vermittelt werden kann, musste ebenso mit NEIN beantwortet werden, da Kliniken weder personell noch strukturell die hierfür notwendige Ausstattung haben - und Lehrpraxen ebenso wenig.

4. Thema: die duale Ausbildung in Psychotherapie erhält die Qualität der Patientenversorgung und ist kostenneutral

Die letzte Frage nach einer qualitätserhaltenden dualen Ausbildung ist heute leider schon Vergangenheit, da der 25. DPT gegen eine duale Ausbildung gestimmt hat, was zum Zeitpunkt des Symposiums noch nicht fest stehende Tatsache war. Das duale Modell ist einfach, gut umsetzbar, führt zu einer hohen Qualifizierung und gewährleistet die bestmögliche Versorgung psychisch kranker Menschen. Durch den berufsbegleitenden Modus entsteht keine doppelte Abhängigkeit vom weiterbildungsbefugten Arbeitgeber. Dabei geht es mit vorhandenen Ressourcen verantwortlich um: es ist nahezu kostenneutral. Einiges davon könnte auch gut in einer basalen Direktausbildung übernommen werden.

--> Alle Gutachter des Forschungsgutachtens geben Gesetzentwurf bei Bundesminister Gröhe ab. Zweistufige Reform: Zuerst Zugangsvorausssetzungen klären (14.10.14).

--> BPtK-Brief Prof. Richter desavouiert die Gutachter mit Behauptungen und Vorwürfen, deren Wahrheitsgehalt und Gültigkeit zu prüfen sind (16.10.14).

--> Ausbildungskommission Hochschullehrer AZA begrüßt Gesetzesentwurf der Gutachter des Forschungsgutachtens (17.10.14).

--> BMG: Es gibt keinen Zeitdruck! Es ist genug Zeit da für Vergleich und Diskussion der basalen und dualen Alternativen der Ausbildung! Auch eine duale postgraduierte Ausbildung ist für das BMG vorstellbar!

Die AG Länderrat-BPtK hatte hierzu ein Diskussionspapier erstellt, das ohne Scheuklappen alle drei zur Rede stehenden Reform-Alternativen sorgfältig vergleicht und Fragen formuliert, die ein intensives Hineindenken  in das jeweilige Reform-Modell erfordert. Dieses Diskussisonspapier hätte also in nächster Zukunft noch einmal einen Vergleich durchgeführt  zwischen basaler und dualer Direktausbildung und einer dritten postgraduierten Alternative. Leider wurde es den Delegierten auf dem 25. DPT nicht zur Diskussion vorgelegt. Die dadurch angestoßene Diskussion wurde einfach übersprungen und eine Beschlussvorlage pro Direktausbildung vorgelegt - als ob diese Diskussion schon stattgefunden hätte. Wiederum ein Zeichen der Hektik, von der die Reformbetreiber befallen sind. Und ein Zeichen der fachlichen Überforderung der Delegierten.

Es ist klar, dass am 15.11. noch kein Beschluss gefasst hätte werden können, da die in diesem Papier aufgeworfenen Fragen viel Zeit zur Beantwortung brauchen: ( Anforderungenan die Reform des Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) - Zusammenstellung der AG des Länderrates und des Vorstands der BPtK für die professionsinterne Diskussion - vom 9.9.2014)

--> Bericht über den Ideenwettbewerb III Direktausbildung und Weiterbildung am 7.10.2014 (DPtv, unith, DVT): Unrealistische und nicht durchdachte Pläne, die die Psychotherapie an die Wand fahren werden. Im Vergleich zu der in jeder Hinsicht überlegenen dualen Ausbildung (postgraduiert) kaum überzeugende Argumente der Redner.

--> Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer Prof. Richter ist gegenüber Ausbildungsinstituten voreingenommen und unkritisch gegenüber den Universitäten

 

Psychotherapie ist mehr als Wissenschaft

Psychotherapie-Definition, Berufsbild und Kompetenzprofil - Der Teufel steckt im Detail

Eine kleine Reform des Psychotherapeutengesetzes führt dazu, dass nur das Masterstudium einen Zugang zur Psychotherapie-Ausbildung ermöglicht. Und sie führt zu einer ausreichenden PiA-Bezahlung während der Praktischen Tätigkeit im psychiatrischen Krankenhaus (1100 Euro). Und sie verhindert die fatale Vernichtung der derzeit (welt-)besten Psychotherapieausbildung.

Ist mit einer kleinen Reform die historische Chance zur Gleichstellung Psychologischer Psychotherapeuten mit den Fachärzten endgültig verspielt? Und wäre die Nachahmung des Bildungsprozesses der Facharzt-Weiterbildung der einzige Weg dazu gewesen? Kann nicht etwas gleich wertvoll sein ohne gleich zu sein? Oder liegt der hohe Wert nicht gerade darin, dass es nicht gleich ist? Wenn mit dem Selbstbewusstsein absoluter Gleichwertigkeit und Ebenbürtigkeit in Gespräche und Verhandlungen gegangen wird (auch mit dem Gesetzgeber), dann erscheint die Idee ärztlicher werden zu müssen, um als Heilberuf gleich große Anerkennung zu haben, geradezu absurd. Denn genau diese Idee beinhaltet den Verkauf des eigenen Stolzes und Selbstbewusstseins als Psychologische Psychotherapeutin bzw. Psychologischer Psychotherapeut.

000 Empfehlungen zur Vergütung PiA während der Praktischen Tätigkeit und zu deren Verkürzung

000 Facharztweiterbildungsmodell ist ungeeignet für die Psychotherapeuten-Ausbildung

000 Weshalb Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie als Beruf nicht abgeschafft werden darf

000 Eignet sich ein Universitätsstudium zur Psychotherapie-Ausbildung?

000 Nur das Masterstudium darf Zugang zur Psychotherapie-Ausbildung schaffen

00 Empfehlungen für die Praktische Tätigkeit in der Psychotherapie-Ausbildung

00-Psychotherapeutengesetzes-Text und ärztl. Pt-WB

01-Forschungsgutachten-Ausbildung-Psychologische-Psychotherapeuten

02-Strauss Vortrag Forschungsgutachten und Ausbildung

03-Fliegel Direktausbildung Psychotherapie - Ein Weg mit fatalen Konsequenzen

04-Waldherr Ein Vierteljahrhundert bis zum Psychotherapeutengesetz

11-Rief DGPs Direktausbildung und Weiterbildung in Instituten

12-Bezahlung der praktischen Tätigkeit Psychotherapie-Ausbildung sofort gefordert

14a Artikel von S. Sulz über Duale Direktausbildung (Masterstudium, Psychotherapie-Ausbildung) und Weiterbildung in Psychotherapie

14b Vortrag von S. Sulz über Duale Direktausbildung (Masterstudium, Psychotherapie-Ausbildung) und Weiterbildung in Psychotherapie (PowerPoint-Folien als pdf)

15b Vortrag von S. Backmund-Abedinpour über den neuen medizinischen Beruf des Medizinischen Psychotherapeuten (Powerpoint-Folien als pdf)

18 Sachse et al. Wie Psychotherapie-Ausbildung beschaffen sein sollte

19-Sulz_Backmund Medizinische Psychotherapie als neuer medizinischer Beruf